Rückblicke 2018

Kinder-Lebens-Lauf – eine Rundreise durch ganz Deutschland

Am 04. Juni 2018 startet am Flughafen Tempelhof der Kinder-Lebens-Lauf unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender, der Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Die eigens dafür geschaffene Fackel beginnt ihre Reise in Berlin, dann über 6000 Kilometer und über 100 Stationen, von Kinderhospiz zu Kinderhospiz. Tausende Hände nehmen sie entgegennehmen, halten sie und reichen sie weiter. Der Bundesverband Kinderhospiz e.V., als Initiator dieser grandiosen Aktion, möchte mit dieser Kampagne ein Zeichen der Solidarität setzen, auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und Jugendlicher aufmerksam machen und Unterstützer und Sponsoren für die vielen Kinderhospizdienste finden.


Auch das ambulante Kinder- und Jugendhospiz in Koblenz ist dabei und nimmt am Donnerstag, 19. Juli gegen Mittag die Fackel von Monika Friedrich vom Bundesverband Kinderhospiz e.V. auf dem Jesuitenplatz entgegen. Neben unseren Akteuren – den Radfahrern - , haben sich auch viele Kinder, interessierte Koblenzer und haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des Hospizvereins versammelt, um dieses Ereignis mitzuerleben.


Ronny Schöniger, seit 10 Jahren Unterstützer des ambulanten Kinder- und Jugendhospizes bringt die Fackel am nächsten Tag gemeinsam mit 19 weiteren Radfahrern nach Wiesbaden zum Kinderhospiz Bärenherz. Ihm und Jürgen Flick, beide Ausnahmesportler im Amateurbereich, ist es zu verdanken, dass sich noch weitere 18 Radsportler anschließen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen.


Am 13. Oktober 2018, dem Welthospiztag, erreicht die Fackel wieder Berlin. Der Welthospiztag ist ein Gedenk- und Aktionstag. Er soll auf oft tabuisierte Themen wie Tod, Sterben und Trauer aufmerksam machen und diese gesellschaftlich verankern. Außerdem soll an die professionelle sowie ehrenamtliche Hospizarbeit erinnert werden, um die Unterstützung für diese Arbeit in der Gesellschaft zu erhöhen.


In diesem Jahr hat der Welthospiztag das Motto „Weil du wichtig bist!“. Das Motto soll eine Verneigung vor Cicely Saunders sein, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Sie zählt als die Begründerin der modernen Hospizbewegung.



Hospize brauchen Freunde

..so lautete das Motto des diesjährigen Straßenfestes am 26. August.

Am Sonntag, den 26. August, erlebten die Besucher bei herrlichem Spätsommerwetter das alle 2 Jahre stattfindende Straßenfest des Koblenzer Hospizvereins. Alles passte! Zum ökumenischen Gottesdienst kamen viele Menschen, die meisten wohl aus der Koblenzer Vorstadt, um einen außergewöhnlichen Gottesdienst unter freiem Himmel mitzufeiern.


Herr Stöhr, Küchenleiter des Gemeinschaftsklinikums sorgte mit seiner Mannschaft für das leibliche Wohl, warme Speisen und kalte Getränke wurden von den hungrigen Gästen reichlich verzehrt. Auch das Kuchenbuffet wurde direkt nach Ende des Gottesdienstes erstürmt. Über 50 gespendete Kuchen, Kaffee gab es natürlich auch, haben ehrenamtliche Kolleginnen den ganzen Nachmittag verkauft. Davon konnten sie auch die lästigen Wespen, die schnell den Weg zu den süßen Sachen gefunden hatten, nicht abhalten.


Flohmarkt und Bücherbasar, ebenfalls in der Hand der ehrenamtlichen Kolleg*innen, wurden gut besucht. Interessierte und Neugierige haben das reichliche Angebot begutachtet, akzeptable Preise vorgeschlagen und so manches Schnäppchen gemacht.


Unter der Leitung von Bernd Schömer hat der Hospizchor zum ersten Mal in der Öffentlichkeit sein Können zu Gehör gebracht. Den Sängerinnen kann man nur gratulieren. Ihr Auftritt war gelungen, das Publikum begeistert und die Zugabe rundete die Darbietung ab.


Für die weitere Unterhaltung auf der Bühne waren die Bands „Stonehead Stompers“, „Cat Ù“ und „Punch“ zuständig. Aktuelle Songs aus den Charts und Evergreens kamen beim Publikum sehr gut an. Musik, Sonne und das gemütliche Beisammensein schufen eine entspannte und gelöste Straßenfest-Atmosphäre.


Ab dem frühen Nachmittag mischte sich der wunderbare Clown Peppino „unters Volk“. Mit Schalk im Nacken und seinem Überraschungs-Koffer brachte er nicht nur die Kleinen zum Staunen, auch die Großen konnten sich seinem Humor nicht entziehen. Christa Helf und Elisabeth Schmitz waren den ganzen Nachmittag im Einsatz, um die Kinder fantasievoll zu schminken, Hüpfburg und Spielemobil rundeten das Kinderangebot ab.


Es war ein Straßenfest zum Wohlfühlen!