Rückblicke: Das Jahr 2010

 

13. November 2010

Literarisch-musikalischer Vortrag „Kästners 13 Monate“

 

 

Martin Seidler und Peter Grabinger, beide beim SWR tätig, gastierten am 13. November auf Einladung des Koblenzer Hospizvereins im Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz-Ehrenbreitstein.

 

Sie nahmen dort ein hochgestimmtes Publikum auf einen Spaziergang durch die Jahreszeiten mit. Die Grundlage hierfür hatte Erich Kästner vor mehr als 50 Jahren geschaffen, als er im Auftrag einer Zeitung den Versuch unternahm, Monat für Monat den Verlauf eines Jahres in Verse zu fassen. Am Ende machte er dann sogar 13 Monate daraus. „ Kästners 13 Monate“.

 

Es war Martin Seidlers Idee, diese Gedichte mit passenden Musikstücken zu paaren und damit den ZuhörerInnen ein noch intensiveres Gespür für den Jahresreigen zu verschaffen. Während er selbst mit sehr viel Einfühlungsvermögen und immer mit einem Zwinkern im Auge die lyrischen Zeilen Kästners vortrug, untermalte Peter Grabinger am Flügel die Worte mit ausgesuchten Werken bekannter Komponisten und Eigenkompositionen. An diesem Abend passte einfach alles zusammen: Das wunderschöne Ambiente im Mutter-Beethoven-Haus, die besinnliche Herbststimmung und der einfühlsame literarisch-musikalische Vortrag des Duos.

 

Das begeisterte Publikum entließ die beiden Künstler erst, als diese noch ein paar Kostproben aus ihrem neuen Programm vortrugen. Dem mehr beschaulichen Spaziergang durch das Jahr folgte nun St. Martins Parforce-Ritt durch die deutsche Literatur. Nach diesem Vorgeschmack waren sich alle Anwesenden einig, dass man sich im nächsten Jahr unbedingt wieder treffen müsse, um dann das ganz Werk, dem der Parodienband „Mantel, Schwert und Feder“ von Ulrich Harbecke zu Grunde liegt, gemeinsam zu erleben.

07. Oktober 2010

Vortrag „ Nicht nur er fehlt –
warum Witwen mehr als ihren Mann verloren haben“

 

 

Im Vortragsraum „Wohnpark am Stift“, Kurfürstenstr. 71

 

Prof. Dr. Kerstin Lammer, Trauerforscherin und Professorin für Seelsorge und Pastoralpsychologie an der Evangelischen Hochschule in Freiburg beschrieb in ihrem Vortrag, dass die häufigste Art von Trauerfällen die Verwitwung ist.

 

Meist trifft sie Frauen: 8 von 10 Verwitweten sind weiblich, ca. 6 Mio. Witwen gibt es in Deutschland. Die Trauer verwitweter Frauen sei viel komplexer, weil sie im Vergleich zu verwitweten Männern vielfältigere und schwerere Verluste erleiden: Denn eine verwitwete Frau hat nicht nur ihren Ehemann verloren, sondern auch Vieles mehr: Sozialstatus, Einkommen, Ansehen, so Professor Lammer.

 

Viele Menschen hat dieses Thema interessiert hat, so war der Vortragsraum bis auf den letzten Platz besetzt.

18./19. September 2010
Burgunderfest auf der Oberen Löhr

"Das Leben feiern – bis zuletzt?"

 

Von anregenden Gesprächen und intensivem Austausch berichteten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Vereins, die an beiden Tagen des Burgunderfestes mit den Besuchern auf der Oberen Löhr in Kontakt kamen.

 

Auf unser Motto „Das Leben feiern – bis zuletzt?“ angesprochen, erzählten einige Besucher, wie sie sich ihr Leben bis zu ihrem Tod vorstellen und dass sie doch lieber anstelle des Fragezeichens ein Ausrufezeichen setzen möchten. Als Bereicherung des Informationsstandes hat Ursula Eva Pellio, anerkannte Qi-atsu-Trainerin, Massagen angeboten: Ein Blickfang für viele, für die diese fernöstliche energetische Körpertherapie noch unbekannt war.

 

Impressionen vom Burgunderfest:

27. Juni 2010
Straßenfest in der Kurfürstenstraße

 

Auch in diesem Jahr hat der Koblenzer Hospizverein traditionell zu seinem Straßenfest in die Kurfürstenstraße in Koblenz eingeladen. Alle kamen ehrenamtlich, um zum Gelingen dieses Festes beizutragen: Ob als Künstler auf der Bühne, als ehrenamtliche HelferInnen an den Ständen, als Fachleute für die Technik oder als Unterstützer bei Auf- und Abbau..... und es wurde wieder ein Erfolg.

 

Der ökumenische Gottesdienst war gut besucht, das Essen und Trinken war lecker, die Unterhaltung kam gut an. Die Besucher, klein und groß, hatten ihren Spaß mit den beiden Clowns, der mobilen Spielekiste der Stadt Koblenz uvm. Der Erlös aus Kuchen- und Flohmarktverkauf wird für die Hospizarbeit in Koblenz verwendet.

 

Impressionen vom Straßenfest:


11. Mai 2010
Biblische Weinprobe mit Kalle Grundmann im Historischen Rathaussaal Koblenz

 

 

„Der Wein erfreue des Menschen Herz.“ 
Unter dieses Motto stellte der Theologe, Kultur- und Weinbotschafter Kalle Grundmann seine Biblische Weinprobe am Dienstag, 11. Mai, 19.30 Uhr, im Historischen Rathaussaal in Koblenz.


 „In hunderten von Stellen kommt in der Bibel das Wort Wein vor“,

so Kalle Grundmann zu Beginn der Veranstaltung. Den Gästen hat er an diesem Abend Bibelverse, die im Zusammenhang mit Wein stehen, lebendig und heiter näher gebracht.

 

Parallel konnten die aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer verschiedene Weine von acht Koblenzer Winzern probieren.

Durch das Engagement von Herrn Grundmann und das Sponsoring
der Weine durch die Winzer kamen die Eintrittsgelder dieses Abends dem Koblenzer Hospizverein zugute.

14. März 2010:
Gospelkonzert in der Christuskirche

 

Gospels sind Musik, Klang, Rhythmus, Bewegung und Botschaft. Das Zusammenführen all dieser Elemente ist der Hunsrück Gospel Famliy aus Emmelshausen bei Ihrem Konzert in der Koblenzer Christuskirche bestens gelungen.

 

Ihre Begeisterung für die Musik, die Auswahl der Gospels und die mitreißende Darbietung ließ das Publikum, das die Kirche bis auf den letzten Platz ausfüllte, ebenfalls begeistert mitwirken.

 

Denn: Mitsingen und –klatschen war ausdrücklich gewünscht.

Langanhaltender nicht enden wollender Beifall und ein Spendenbetrag von 1730 Euro sprachen für sich.

07. März 2010:
Stunde der Philharmonie im Görreshaus Koblenz

 

Maarten ´t Harts Buch „Das Wüten der ganzen Welt“ war die Vorlage der musikalischen Lesung, die ein Ensemble der Rheinischen Philharmonie zugunsten des Koblenzer Hospizvereins aufführte.

 

Die Künstlerinnen Eleonore Ciupka, Flöte, Manami Sano, Klavier und Estelle Kruger, Sopran gestalteten die Matinee mit Werken von Schubert, Bach, Fauré und Reger.

 

 

Hartmut Volle, Schauspieler u.a. am Koblenzer Stadttheater,  spannte den Bogen von der Musik zu den Texten des Buches und erzählte innerhalb eines halben Vormittags die Geschichte von Alexander Goudveyl, der in jungen Jahren unfreiwillig Zeuge eines Mordes wird.

 

Die Frage und Suche nach dem Mörder beschäftigt ihn bis in das Erwachsenen-alter. Seine Liebe zur klassischen Musik und seine Laufbahn als Pianist führen ihn letztlich zur Lösung des Rätsels.

 

Die Initiatorin dieses Events Eleonore Ciupka konnte die Einnahmen aus dieser Veranstaltung, 1350 Euro, bei einem Besuch in der Geschäftsstelle an Gisela Textor, der Vorsitzenden, überreichen.

10. Februar 2010:
"Deutscher Kinderhospiztag" im Globus Löhr Center

 

Mit einem kleinen Stand bei Globus im Löhr Center machte das ambulante Kinderhospiz auf diesen Tag aufmerksam. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen waren vor Ort und informierten rund um die ambulante Kinderhospizarbeit.

 

Clown Peppino sorgte am Nachmittag für gute Unterhaltung. Mit seinen kleinen und großen Zaubertricks erreichte er die Herzen der Kinder und schuf so zum Gelingen dieser Veranstaltung bei.