Aktuelles


Von Kinderhospiz zu Kinderhospiz

Eine „Pilgerreise“ durch ganz Deutschland

Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. veranstaltet einen Kinder-Lebens-Lauf durch ganz Deutschland. Am 4. Juni startet die Aktion in Berlin. Eine Rundtour, 6000 km lang, mit 100 Stationen, führt durch ganz Deutschland. Die Akteure sind zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Rollstuhl oder einem anderen Fortbewegungsmittel und einer Fackel unterwegs. Alle die mitwirken, wollen auf die Kinderhospizarbeit aufmerksam machen und auch Spenden sammeln. Als Schirmherrin konnte Elke Büdenbender, die Gattin unseres Bundespräsidenten gewonnen werden.


Auch das ambulante Kinder-/Jugendhospiz Koblenz ist dabei und organisiert die Etappe von Koblenz nach Wiesbaden.

Am Donnerstag, 19. Juli, ist die Fackelübergabe auf dem Koblenzer Jesuitenplatz.

Akteure des Hospizvereins Erftstadt kommen mit dem Schiff nach Koblenz und bringen uns um ca. 13.00 Uhr die Fackel, die von unserem engagierten Radteam bzw. einem Vertreter entgegengenommen wird. Unser Radteam wird sich am Freitag auf den Weg nach Wiesbaden zum Kinderhospiz Bärenherz zu machen, um dort die Fackel weiterzureichen.


Wenn Sie Lust und Zeit haben, kommen Sie am Donnerstag, 19. Juli ab 12.30 Uhr auf den Jesuitenplatz, um zusammen mit dem Clown Peppino die Akteure aus dem Hospiz Erftstadt willkommen zu heißen und bei der Fackelübergabe dabei zu sein.


Ziel dieser großen Aktion ist wieder Berlin. Am 13. Oktober, dem Welthospiztag, wird die Fackel dort erwartet.



Aktuelles


Hospizliches Ehrenamt neu denken

Zum Tag des Ehrenamtes danken wir und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) allen ehrenamtlich in der Hospizarbeit Engagierten. Auch in Zukunft bleibt das hospizliche Ehrenamt unerlässlich.


Berlin, 4. Dezember 2017. „Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember danken wir allen Ehrenamtlichen, die durch ihr Engagement sterbende Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland unterstützen. Sie stehen für die Solidarität mit Menschen in einer existenziellen Lebenskrise und die Bereitschaft, einen Beitrag zu einem würdevollen Lebensende und Sterben zu leisten“, so Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands.


„Schon das Entstehen der ersten Hospizinitiativen in den 1980iger Jahren verdankte sich dem ehrenamtlichen Engagement von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern. Von den Anfängen bis heute sind sie Garant für eine Begleitung, die sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der schwerstkranken und sterbenden Menschen richtet und somit den hospizlichen und palliativen Ansprüchen gerecht wird“, so Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV.


Seither hat sich das Ehrenamt gesamtgesellschaftlich und auch über die Grenzen Deutschlands hinaus stark gewandelt. Um den neuen Herausforderungen zu begegnen, führt der DHPV zurzeit das Forschungsprojekt „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit – Merkmale, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven“ durch. Das Projekt, dessen Ergebnisse Mitte 2018 vorliegen, soll ein tragfähiges empirisches Fundament für die Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Hospizpraxis und Hospizkultur zur Verfügung stellen.


Auch auf europäischer Ebene engagiert sich der DHPV für die Weiterentwicklung und Stärkung des Ehrenamtes, etwa durch die Unterstützung der Madrid Charta 2017 zum Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care. Die Charta, die unter dem Titel „Voice of Volunteering“ im Mai dieses Jahres von der Europäischen Gesellschaft für Palliative Care (EAPC) präsentiert wurde, will das Ehrenamt in den vielfältigen Aspekten und der eigenen Rolle stärken und ruft alle auf, den wichtigen Beitrag der ehrenamtlich Tätigen vom begleitenden Da-Sein bis zu organisatorischen Tätigkeiten anzuerkennen und den Einsatz in der Begleitung von Menschen zu fördern.


» Informationen zum Forschungsprojekt

» Informationen zur Charta „Voice of Volunteering“



Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV) ist seit 1992 die bundesweite Interessenvertretung der Hospizbewegung sowie zahlreicher Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Deutschland. Als Dachverband der überregionalen Verbände und Organisationen der Hospiz- und Palliativarbeit sowie als selbstverständlicher Partner im Gesundheitswesen und in der Politik steht er für über 1100 Hospiz- und Palliativdienste und -einrichtungen, in denen sich mehr als 100.000 Menschen ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich engagieren.




Aktuelles


Warum braucht der Koblenzer Hospizverein e.V. Mitglieder?

Vor mehr als 25 Jahren wurde der Koblenzer Hospizverein e.V. von 22 engagierten Menschen, darunter auch die Mitbegründerin Schwester Mechthild Hoffend ins Leben gerufen. Mittlerweile gehören dem Verein über 1100 Mitglieder an, die mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement die haupt- und ehrenamtliche Arbeit der Mitarbeiter*innen unterstützen.


Jedes Mitglied, das dem Verein angehört, leistet seinen jährlichen Beitrag, um die unentgeltlich angebotene Arbeit im ambulanten Bereich zu finanzieren. Eingesetzt werden diese Mittel, um den Betroffenen und ihren Angehörigen die Unterstützung zuteil werden zu lassen, die sie brauchen. Das unentbehrliche Vorbereitungsseminar der ehrenamtlichen Hospizhelfer, die Entgelte der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen werden ebenso damit finanziert, wie auch gute Öffentlichkeitsarbeit. Auch das stationäre Hospiz St. Martin ist auf öffentliche Mittel angewiesen. Die Finanzierung der stationären Aufnahme ist gewährleistet durch Zuschüsse von Seiten der Kranken- und Pflegekassen und durch Eigenleistungen des jeweiligen Hospizträgers, die durch Spenden abgedeckt werden.


Mitglieder können Träger der Hospizidee sein. Sie werden 2 Mal pro Jahr durch die eigene Zeitung „HOSPIZ aktuell“ über alle wichtigen Themen informiert und auch mit zukünftigen Neuerungen vertraut gemacht. Sie können sich mitverantwortlich fühlen und lassen dies durch ihre Mitgliedschaft erkennen.


Der Wandel in unserer Gesellschaft hat zur Folge, dass der Anteil älterer Menschen zunimmt, die Anzahl der Single-Haushalte steigt und die finanzielle Versorgung im Alter nicht gewährleistet ist. Die Bereitschaft aus der Bevölkerung, Hospizdienste in Anspruch zu nehmen, steigt und somit auch der Bedarf an Spenden und Mitgliedsbeiträgen.


Für das Hospiz in Koblenz zählt jede neue Mitgliedschaft. Gesellschaftliche Verantwortung wird von den Menschen, die dem Koblenzer Hospizverein beitreten, wahrgenommen. Mit Ihrer Entscheidung helfen Sie betroffenen Menschen, ein würdevolles Leben und Sterben bis zuletzt zu ermöglichen.


„Du zählst, weil Du du bist. Und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben“.
Cicely Saunders, London, Begründerin der Hospizidee, 1918 –2005.



Aktuelles


Hospizstiftung erhält Anerkennungsurkunde

Die vom Koblenzer Hospizverein eingerichtete Hospizstiftung ist von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als rechtsfähige öffentliche Stiftung anerkannt worden. ADD-Vizepräsidentin Begoña Hermann überreichte laut Pressemitteilung die Anerkennungsurkunde an Maya Darscheid, Vorsitzende des Koblenzer Hospizvereins, und Gisela Textor, Vorstandsvorsitzende der Koblenzer Hospizstiftung ...


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Aktuelles


"Das Lebenswerk der Schwester Mechthild"

Die Fernsehsendung "Landesschau Rheinland-Pfalz" hat einen Artikel zum Thema "Das Lebenswerk der Schwester Mechthild" veröffentlicht.


Hier geht es zum Artikel des SWR




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