Aktuelles


Welthospiztag 2017
„Am Ende zählt der Mensch“

Koblenzer Hospizverein e.V. informiert über Charta auf dem Jesuitenplatz


Am Samstag, 14. Oktober ist Welthospiztag und zeitgleich auch Deutscher Hospiztag. Ein guter Grund für den Koblenzer Hospizverein, sich an diesem Tag mit einem Informationsstand auf dem Koblenzer Jesuitenplatz zu zeigen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht, wie auch in den vergangenen Jahren, die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.
Sie setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind und ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen haben. Für die Stadt Koblenz haben bereits in 2013 stellvertretend Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und die Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein die Charta unterzeichnet.


Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich von
11 bis 16 Uhr auf dem Jesuitenplatz über die Koblenzer Hospizarbeit zu informieren und die Charta zu unterschreiben. Um das Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen einzufordern, ist jede Unterschrift wichtig und hilft, den Charta-Prozess voranzubringen.


Musikalische Unterstützung erhalten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Koblenzer Hospizvereins an diesem Tag von drei Musikern der Musikschule Koblenz, die in der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr ihr Bestes zu Gehör bringen.



Aktuelles


Warum braucht der Koblenzer Hospizverein e.V. Mitglieder?

Vor mehr als 25 Jahren wurde der Koblenzer Hospizverein e.V. von 22 engagierten Menschen, darunter auch die Mitbegründerin Schwester Mechthild Hoffend ins Leben gerufen. Mittlerweile gehören dem Verein über 1100 Mitglieder an, die mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement die haupt- und ehrenamtliche Arbeit der Mitarbeiter*innen unterstützen.


Jedes Mitglied, das dem Verein angehört, leistet seinen jährlichen Beitrag, um die unentgeltlich angebotene Arbeit im ambulanten Bereich zu finanzieren. Eingesetzt werden diese Mittel, um den Betroffenen und ihren Angehörigen die Unterstützung zuteil werden zu lassen, die sie brauchen. Das unentbehrliche Vorbereitungsseminar der ehrenamtlichen Hospizhelfer, die Entgelte der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen werden ebenso damit finanziert, wie auch gute Öffentlichkeitsarbeit. Auch das stationäre Hospiz St. Martin ist auf öffentliche Mittel angewiesen. Die Finanzierung der stationären Aufnahme ist gewährleistet durch Zuschüsse von Seiten der Kranken- und Pflegekassen und durch Eigenleistungen des jeweiligen Hospizträgers, die durch Spenden abgedeckt werden.


Mitglieder können Träger der Hospizidee sein. Sie werden 2 Mal pro Jahr durch die eigene Zeitung „HOSPIZ aktuell“ über alle wichtigen Themen informiert und auch mit zukünftigen Neuerungen vertraut gemacht. Sie können sich mitverantwortlich fühlen und lassen dies durch ihre Mitgliedschaft erkennen.


Der Wandel in unserer Gesellschaft hat zur Folge, dass der Anteil älterer Menschen zunimmt, die Anzahl der Single-Haushalte steigt und die finanzielle Versorgung im Alter nicht gewährleistet ist. Die Bereitschaft aus der Bevölkerung, Hospizdienste in Anspruch zu nehmen, steigt und somit auch der Bedarf an Spenden und Mitgliedsbeiträgen.


Für das Hospiz in Koblenz zählt jede neue Mitgliedschaft. Gesellschaftliche Verantwortung wird von den Menschen, die dem Koblenzer Hospizverein beitreten, wahrgenommen. Mit Ihrer Entscheidung helfen Sie betroffenen Menschen, ein würdevolles Leben und Sterben bis zuletzt zu ermöglichen.


„Du zählst, weil Du du bist. Und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben“.
Cicely Saunders, London, Begründerin der Hospizidee, 1918 –2005.



Aktuelles


Hospizstiftung erhält Anerkennungsurkunde

Die vom Koblenzer Hospizverein eingerichtete Hospizstiftung ist von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als rechtsfähige öffentliche Stiftung anerkannt worden. ADD-Vizepräsidentin Begoña Hermann überreichte laut Pressemitteilung die Anerkennungsurkunde an Maya Darscheid, Vorsitzende des Koblenzer Hospizvereins, und Gisela Textor, Vorstandsvorsitzende der Koblenzer Hospizstiftung ...


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"Das Lebenswerk der Schwester Mechthild"

Die Fernsehsendung "Landesschau Rheinland-Pfalz" hat einen Artikel zum Thema "Das Lebenswerk der Schwester Mechthild" veröffentlicht.


Hier geht es zum Artikel des SWR




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